SV Pirna - Süd II vs. ESV Lok Pirna 2 : 1 (1 : 0)
Aufstellung
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F. Wustmann ('87 R. Albinus) |
T. Hähnel | |||
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H. Erler ('62 L. Kuras) |
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| S. Heidel | A. Wustmann | |||
| S. Blankenhagen | ||||
| A. Pellmann | ||||
| S. Müller | T. Wustmann | |||
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S. Seiler ('70 R. Stephan) |
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| D. Mey | ||||
Spielstatistik
Tore
Ronny Stephan, Thomas WustmannAssists
Andre Wustmann, Stefan SeilerGelbe Karten
Thomas Hähnel, Andreas Pellmann, Thomas Wustmann, Sebastian MüllerZuschauer
50Torfolge
| 1:0 (30.min) - | Thomas Wustmann (Stefan Seiler) |
| 1:1 (61.min) - | ESV Lok Pirna |
| 2:1 (79.min) - | Ronny Stephan (Andre Wustmann) |
...und dann kam Ronny
Witterungsbedingt fand die Partie gegen den Lokalrivalen auf dem Hartplatz statt. Der Schiedrichter mäkelte noch über ein paar Pfützen auf dem Platz, nicht ahnend was noch kommen sollte.
Süd übernahm sofort das Zepter, ohne das es jedoch zu brenzligen Situationen vor dem Gästetor kam. Erwähnenswert war nur ein Freistoß von T. Hähnel, der aber keinen Abnehmer fand. Als aus fast der gleichen Position S. Seiler zum Freistoß anlief, rechnete jeder mit einem Direktschuss. Der Oldie sah jedoch den startenden T. Wustmann, der aus 14 m dem Gästetorwart keine Chance ließ. Drei Minuten später kam erneut T. Wustmann frei zum Schuss - verzog aber denkbar knapp.
Danach setzten wolkenbruchartige Schauer ein und viele der anwesenden Zuschauer, die bis dahin nur fussballerische Magerkost gesehen hatten, flüchteten verfrüht zum Pausengetränk.
Die verbliebenen 25 Akteure taten einem etwas leid, aber erst nach 45 Minuten wurden sie erlöst.
Nach der Pause hatte der Schiedsrichter auch nichts mehr zu beanstanden, denn aus mehreren kleinen Pfützen war nun eine einzige Große geworden. Das Wetter wurde besser, die Sonne lachte ab und zu und nun war endlich Derbyzeit - es wurde gefightet, gespielt, gemault, gefoult und plötzlich stand es 1:1. Einem langen Abstoß vom Loktor(!) brauchte der Gästestürmer nur eine Richtungsänderung geben. Eine Schlafeinlage der Südabwehr ohne gleichen. Chancen blieben weiterhin Mangelware, obwohl sich beide Mannschaften redlich mühten ... und dann kam Ronny.
Der Matchwinner vom Struppenspiel entfachte sofort frischen Wind und behauptete in der Spitze manchen, vorher verlorengegangenen, Ball. Belohnt wurde er fast, als er einen abprallenden Ball im Netz versenkte. Der Linienrichter entschied jedoch auf Abseits. Nach einen Rückpass von T. Hähnel auf A. Wustmann und dessen abgerutschten Direktschuss, kam der Ball wieder zu R. Stephan, der, nach einem Blick zum Linienrichter, eiskalt verwandelte.
Der Rest war Formsache, da die Lokelf an diesem Tag nicht an die Vorjahresleistung anknüpfen konnte.
Mann des Tages war in meinen Augen Falk Wustmann, der unermüdlich im Angriff ackerte und geduldig die zum Teil rüden Attacken seines Gegenspielers ertrug.
Quelle: Th. Warschkow




