SV Pirna - Süd e.V.
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SV Pirna - Süd  vs.  Hainsberger SV   0 : 1   (0 : 0)


Aufstellung


 
S. Engler
('64 M. Vieweg)
T. Herrmann
('78 C. Johne)
 
S. Gruber L. Zortel
M. Hanke T. Matuschak
       
A. Pellmann D. Henke
M. Schade S. Leibinnis
('46 D. Matouschek)
       
D. Mey

Spielstatistik

Zuschauer

140

Torfolge

0:1 (92.min) - Hainsberger SV per Freistoss

Kurioses Tor bringt Entscheidung

Mit dem Hainsberger SV gastierte am sonnigen 1. Advent der Aufsteiger und drittgrößte Verein des Landkreises im Pirnaer Süden. Es war Vorsicht geboten, denn die Gäste waren seit drei Spielen auf Erfolg geeicht und boten auch eine Reihe höherklassig erfahrene Akteure wie Spielerträiner Frank Seifert (18x 2. Liga) auf. Die Gäste besaßen mit einem 20m-Freistoß auch die erste Möglichkeit, die aber nichts einbrachte. Auf der Gegenseite wurde ein ähnlicher Freistoß von David Henke von der Mauer abgefälscht und trudelte am Gehäuse vorbei. Als Lars Zortel eine präzise Eingabe in den Strafraum schlug, scheiterte Steve Gruber aus Nahdistanz am Gästekeeper, was die Führung hätte sein müssen. Im Gegenzug war David May bereits umkurvt, doch der Grundlinienrückpass fand glücklicherweise keinen Abnehmer. Danach neutralisierte sich das Geschehen, wobei die Gäste die größeren Spielanteile besaßen. Chancen blieben Mangelware, trotzdem musste David Henke in der 30. Minute nach Flachschuss für seinen bereits geschlagenen Keeper knapp vor der Torlinie retten. Die Hainsberger entfachten zu Beginn der zweiten 45 Minuten einen Angriffswirbel, sodass die Hintermannschaft von Süd Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Als Andreas Pellmann einen Schritt zu spät kam, zeigte der Unparteiische auf den ominösen Punkt (55.). Der erfahrene Falk Terjek( Ex-Dynamo,Vfl,Heidenau) fand aber in David May seinen Meister. Süd beschränkte sich auf das Konterspiel, aber viele Bälle fanden nicht den entsprechenden Abnehmer. So brauchte man 20 Minuten für die erste Tormöglichkeit. Aber auch die Gäste konnten sich trotz spielerischer Überlegenheit keine nennenswerten Chancen herausarbeiten. So musste sich May nur bei einem 20m-Schuss (81.) strecken. Als wohl alle Zuschauer schon mit einem torlosen Remis rechneten, brachte ein 45m-Freistoß in der Nachspielzeit die Entscheidung (92.). Eine Windboe trieb das Leder über Freund und Feind ins rechte obere Dreiangel, was für den Gastgeber einem k.o. Schlag glich. Torschütze Tony Krampe wird von diesem Treffer noch seinen Enkeln berichten, aber am Ende war das Siegtor nicht unverdient.


Quelle: K. Dietrich
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