SC Einheit Bahratal/Berggießhübel vs. SV Pirna - Süd II 7 : 1 (2 : 1)
Aufstellung
| C. Rebisch | ||||
| A. Wustmann | T. Hähnel | |||
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S. Jung ('60 R. Stephan) |
S. Heidel | |||
| S. Blankenhagen | T. Wustmann | |||
| G. Hütter | R. Albinus | |||
| U. Schade | ||||
| S. Effenberger | ||||
Spielstatistik
Tore
Stefan HeidelAssists
Stefan BlankenhagenGelbe Karten
Uwe SchadeTorfolge
| 1:0 (05.min) - | SC Einheit Bahratal/Berggießhübel |
| 2:0 (20.min) - | SC Einheit Bahratal/Berggießhübel |
| 2:1 (44.min) - | Stefan Heidel (Stefan Blankenhagen) |
| 3:1 (48.min) - | SC Einheit Bahratal/Berggießhübel |
| 4:1 (55.min) - | SC Einheit Bahratal/Berggießhübel |
| 5:1 (65.min) - | SC Einheit Bahratal/Berggießhübel |
| 6:1 (70.min) - | Uwe Schade (Eigentor) |
| 7:1 (80.min) - | SC Einheit Bahratal/Berggießhübel |
Autsch ...
das war eine heftige Klatsche und mehr als verdient.
Süd II kommt mit 7:1 beim Tabellenführer Bahratal unter die Räder. Das Ergebnis an sich sagt schon relativ viel über unser Spiel und unser Auftreten an diesem Tage. Und es zeigt auch, dass Bahratal verdient da oben steht, da sie einfach couragierter und effizienter zu Werke gehen.
Wir wollten defensiver wie sonst agieren und aus einer sicheren Abwehr nach vorn spielen. Chris sollte als alleiniger Stürmer versuchen den Ball zu behaupten und die beiden Außenspieler, die wechselseitig als 2. Spitze agieren sollten, in Szene zu setzen. Theoretisch eigentlich durchaus eine Aufgabenstellung, die man meistern kann. Die Realität sah dann leider anders aus. Wir nutzten unsere Chancen nicht, konnten uns nicht auf die quirligen Bahrataler Stürmer einstellen, kamen viel zu spät in die Zweikämpfe, schalteten wieder mal viel zu langsam und ließen uns dann auch noch vorführen.
Bereits in den ersten 3 Minuten wurde unser Hütte zweimal überlaufen und wir hatten Glück, dass wir da nicht schon in Rückstand geraten. Dann ging es bei Süd mal ganz schnell. Chris wird in der Spitze angespielt, der den Ball hinter die Abwehr hebt. Der durchlaufende Andre Wustmann steht auf einmal ganz allein vor dem heraus stürzenden Bahrataler Torhüter. Statt den Ball in aller Ruhe ins Tor zu heben, lupft er ihn am Tor vorbei. Wenn wir dieses Tor machen, läuft das Spiel am Ende ganz anders. Bahratal macht es in Minute 8 dann viel besser. Hütte nimmt den Ball unglücklich mit der Brust an. Der gegnerische Stürmer spritzt dazwischen und überlupft unseren Effe zum 1:0. So nutzt man seine Chancen. 2 Minuten später streicht ein scharfer Schade-Freistoss am langen Pfosten vorbei. Dann unsere nächste Schnarcheinlage. Erst taucht Basti unter einem langen Ball durch und dann klemmt in der Defensive der Schalter und der Bahrataler Stürmer kann im Nachschuss das 2. Tor machen. Danach spielt sich viel zwischen den Strafräumen ab. In Minute 36 nochmal eine Chance für Süd als Tommy einen Schade-Freistoß im Strafraum annimmt und dessen Schuss in den Bahrataler Abwehrbeinen hängen bleibt. In der 44. Minute sollte uns das Glück zur Seite stehen, als ein Blanke-Querpass mit viel Glück doch noch bei Heidi landet, der den Ball überlegt ins lange Eck zum 2:1 schiebt.
Mit dem 2:1 ging es in die Pause und wir rechneten uns doch noch eine Chance aus. Aber die Hoffnung verflog ziemlich schnell. In Minute 48 ein weiter Einwurf, den der Bahrataler Kapitän gut annimmt und aus der Drehung ins lange Eck vollstreckt. Also sollte ein Wechsel nochmal für mehr Süd-Offensiv-Druck sorgen. Bevor ich wechseln konnte, stand es aber schon 4:1 und das Spiel war damit gelaufen. Ecke auf den kurzen Pfosten, Bein hingehalten und es war geschehen. Und dann verloren wir vollständig die Orientierung und ließen uns abschießen. 5 Mann greifen den einzigen Bahrataler weit und breit nicht an und es steht 5:1. Dann doch nochmal ein sehenswertes Süd-Tor. Uwe hält seinen Fuss in einen Schuss und der Ball landet im Dreiangel. Das 7:1 war mir dann schon egal und ich kann auch nicht mehr sagen, wie es gefallen ist. Dann lassen wir die Bahrataler noch mit ein paar Doppelpässen glänzen, die von den Zuschauern beklatscht werden.
Fazit:
Wir haben es Bahratal leicht gemacht. Zum Glück ist jetzt erstmal Winterpause und wir können das ganze in Ruhe verarbeiten. Etwas Besonderes war das Spiel trotzdem. Immerhin hat Bahratal gegen uns seinen bisher höchsten Saisonsieg eingefahren.
Und nun noch ein paar Denkanstösse für die besinnliche Weihnachtszeit:
1. Spiele werden nicht direkt nach dem Spiel auf dem Platz ausgewertet, sondern in der Kabine.
2. Fehler „angeblich“ selbst zu erkennen, reicht nicht. Man muss das Richtige daraus lernen und sie das nächste Mal möglichst vermeiden.
3. 4 Spieler zum Abschlusstraining sind einfach zu wenig.
Quelle: S. Seiler




